Abbildungen von Originalgemälden von Peter Kotauczek
Aus dem Inhaltsverzeichnis
„Ins Herz“
CALSI/LW – 114 x 121 cm
„Zell-Struktur“
Acryl/Karton – 42 x 30 cm
„Kleine Kumpane“
Acryl/Spanplatte – 100 x 125 cm
„Struktur“
Computergraphik, Originaldaten von „Nizza“; Öl/LW – 54 x 65 cm
„Nymphe“
Acryl/LW – 138 x 97 cm
„Struktur 285″
Acryl/Karton – 41,5 x 29,5 cm
„Inspiration“
Zyklus Feuerblume, CALSI/LW – 106 x 100 cm
„Tanz der Schmetterlinge“
Zyklus Feuerblume, CALSI/LW – 106 x 100 cm
„Zwei Anthroiden“
Acryl/Papier – 63 x 63 cm
„Am Gelde hängt …“
Computergraphik
„Neue Blumen wachsen heran“
Zyklus Feuerblume, CALSI/LW 106 x 100 cm
„Baum mit Früchten und Blüten“
Acryl/LW – 50 x 60 cm
Computer-Entwurf
zum Zyklus Feuerblume
„Die Sonne verläßt das Bild“
Acryl/Karton – 50,5 x 35,5 cm
„Schwingungen“
CALSI/LW – 131 x 150 cm
„Moonglow“
nach Foto „Bucht von St. Pierre“ (Computerbearbeitung)
„Nana“
Acryl/LW – 95 x 122 cm
lyrische Texte von Elisabeth Kotauczek
Aus dem Inhaltsverzeichnis
Mitten ins Herz …
Du und ich …
Und würdest du ein Zwerg sein …
Mon St. Pierre (franz.)
Text für „Ostinato“
Warum?
Text zu „Velours“
Berühre mich
Deine Musik lässt mich fliegen …
Text für „Smooth“
Das verlorene Wort
Auszählreim
Über Glück
Mon arbre (franz.)
Mein Baum
Plein de désir
Altweibersommer
Ein Wort
Wendy (engl.)
Vollmond über St. Pierre
Happy End
Kompositionen von Kurt Schmid
Aus dem Inhaltsverzeichnis
Abgedruckte Faksimile:
„Thema in d-moll“, 1961
„Tango erotico“ – Opus 415
„Hi, Wend, Hi“ – Opus 408
Sonstige Kompositionen zu den lyrischen Texten von Elisabeth Kotauczek:
„Ostinato“ – Opus 388
„Warum? – Opus 413 (Klangteppich)
„Velours“ – Opus 410
„Deine Musik lösst mich fliegen …“ – Opus 419 (Klangteppich)
„Smooth“ – Opus 407
„Auszählreim“ – Opus 422
„Mein Baum“ – Opus 424
„Tango erotico“ (Plein de désir) – Opus 415
„Hi, Wendi, Hi!“ – Opus 408
„Vollmond über St. Pierre“ – Opus 411
„Happy End“ – Opus 426
Vorwort von Kurt Schmid
Gerne hätte ich die Überschrift „Vorwort“ im Singular wörtlich genommen und ein Wort so wie „genial“ geschrieben, was mich sicherlich als „Einiraunzer“ verdächtig gemacht hätte.
So hat nach dem großen Erfolg der „Feuerblume“ das „Trio infernale“, E. P. K., wieder zugeschlagen, nur dass diesmal die Hauptverantwortung für die genialen Ergüsse auf Elisabeth lastete, Peter wieder Bilder kreierte und ich das eine oder andere Stück vertonen oder mit einem Klangteppich versehen durfte.
Möge die Kombination Ihnen wieder Freude, Entspannung und Genuss bereiten.
Das war also der zweite Streich, doch keine Sorge, der Dritte folgt sogleich.
Anmerkung:
Die „Feuerblume“ ist eine von Kurt Schmid komponierte Ballett-Musik, die auf Initiative von Elisabeth Kotauczek und mit deren Libretto in eine szenische Form gebracht wurde. Dazu kamen 24 Bilder vom Maler Peter Kotauczek. Dieses gemeinsame Werk des „Trio infernale“ wurde am 30. 8. 2007 mit großem Erfolg im Wiener Museumsquartier uraufgeführt. Aus dieser Zusammenarbeit entstand eine tiefe künstlerische Verbindung zwischen dem Komponisten und Dirigenten Kurt Schmid und der Dichterin.
Vorwort von Peter Kotauczek
Wenn der Ehemann einer Autorin ein Vorwort schreibt, macht er sich gleich doppelt verdächtig. Die einen werden meinen, es sei nur ein Akt der ehelichen Pflicht, wenn er das Buch lobt. Kritisiert er es, setzt er sich unweigerlich dem Verdacht aus, dem üblichen Kampf der Geschlechter eine neue hinterhältige Variante hinzuzusetzen.
Da ich aber Mittäter bin, kann ich nicht kneifen. Als Bild-Künstler war ich für die visuelle Ergänzung der Gedichte zuständig. Bild und Text sollten einander so ergänzen, dass eine Impression die andere unterstützt. Aber damit nicht genug. Kurt Schmid machte das künstlerische Dreiecksverhältnis mit seinen Kompositionen vollständig. Alle drei Kunstformen sollten zu einer Einheit verschmelzen und den Leser-Hörer-Schauer in die Gefühlslage versetzen, die die Dichterin beim Schreiben empfand oder ausdrücken wollte.
Farbe, Töne und Strukturen abstrahieren menschliche Stimmungen und verurteilen den Maler und den Komponisten gleichzeitig zur Sprachlosigkeit. Diese Lücke schließt die Dichtkunst. Sie kann sich nicht vor dem Aussprechen grundsätzlich unaussprechlicher Seelenzustände drücken. Und läuft damit Gefahr missverstanden zu werden. Die Dichterin gibt viel von sich preis und muss sich der Gefahr stellen. Ihr einziger Schutz ist die Qualität der geformten Sprache. Jedes Wort, jeder Satz muss sitzen. Da jeder von uns schreiben kann, glaubt jeder, sich aufs Schreiben zu verstehen und urteilt streng.
Welches Glück für mich, ein Maler zu sein!
